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	<title>Smart contract - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Kryptowiki - Die freie Enzyklopädie der Kryptowährungen</subtitle>
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		<id>https://kryptowiki.eu/index.php?title=Smart_contract&amp;diff=1590&amp;oldid=prev</id>
		<title>C1ph4: Die Seite wurde neu angelegt: „'''Privatnotenbanken''' sind Notenbanken in privatem Besitz. Mit ihnen verbindet sich eine marktwirtschaftliche, also dezentrale Organisation des Geldwesens mi…“</title>
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		<updated>2017-11-09T21:21:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Die Seite wurde neu angelegt: „&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Privatnotenbanken&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; sind Notenbanken in privatem Besitz. Mit ihnen verbindet sich eine marktwirtschaftliche, also dezentrale Organisation des Geldwesens mi…“&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;'''Privatnotenbanken''' sind Notenbanken in privatem Besitz. Mit ihnen verbindet sich eine marktwirtschaftliche, also dezentrale Organisation des Geldwesens mit ''mehreren'' Notenbanken. Sie hatten ihre größte Verbreitung vom 16. bis Anfang des 20. Jahrhunderts. Heute wird Geld fast überall auf der Welt von nur jeweils einer für einen Währungsraum bzw. Staat zuständigen (quasi-)staatlichen, nominell und de jure unabhängigen Monopol-Notenbank, der jeweiligen [[Zentralbank]], in Umlauf gebracht. Gemeinsamer historischer Vorläufer sind die [[Zettelbank]]en, welche Privatnotenbanken waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Überblick ==&lt;br /&gt;
Bei einer Privatnotenbank handelt es sich um eine [[Zettelbank|Zettel-, Wechsel-]] oder Notenbank in privatem Besitz. Der Umsatz dieses [[Kreditinstitut]]s erfolgte durch Ein- und Ausgabe von [[Währung]]en. Historisch wurden [[Münze]]n, [[Bancozettel]], [[Kassenanweisung]]en oder [[Banknote]]n herausgegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die privaten Rechte, eine Währung auszugeben, wurden erst durch entsprechende [[Gesetz]]e wie das [[Geldregal]] oder das [[Währungsmonopol]] eingeschränkt. Oft war die privilegierte Herausgabe an Notenbanken zugeteilt worden, die privat organisiert waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Europäische Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== 16./17./18. Jahrhundert ===&lt;br /&gt;
Im 16. Jahrhundert entwickelten sich in Europa [[Zettelbank|Zettel- und Wechselbanken]]. Zettel und Wechsel waren historische Vorläufer von [[Banknote]]n.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 16. Juli 1661 waren durch die ''[[Palmstruch-Bank|Bank von Stockholm]]'', eine private Notenbank, die ersten offiziellen Banknoten in Europa emittiert worden. Die Bank kam aber in Schwierigkeiten, da zu viele Banknoten gedruckt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem die Goldschmiede in England ihre Wechsel zunehmend ohne [[Indossament]] und [[Zins]]versprechen ausgaben, erhielten diese den Charakter von Banknoten. Mit dem Vertrauen der Kunden in die Bonität der Goldschmiede, die durch die [[Gilde (Kaufleute)|Gilde]] der [[Worshipful Company of Goldsmiths]] überwacht wurde, wurde es möglich auch über die Höhe der Einlagen hinaus Wechsel herauszugeben. Einige Goldschmiede wurden so zu frühen Notenbanken. Von diesen Banken besteht heute jedoch nur noch die [[1672]] durch Sir [[Richard Hoare]] gegründete Bank [[C. Hoare &amp;amp; Co]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In England erteilte König [[Wilhelm III. (Oranien)|William]] 1694 dem schottischen Kaufmann [[William Paterson (Kaufmann)|Paterson]] als Gegenleistung für einen Großkredit die Genehmigung zur Gründung der [[Bank of England]] und das Recht zur Ausgabe von anfangs handgeschriebenen und nun faktischen Banknoten. 1708 erhielt die Bank of England das Privileg, dass außer ihr in England und Wales keine Bankgesellschaft mit mehr als sechs Teilhabern Noten ausgeben dürfe. Daher blieben die englischen Privatnotenbanken klein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch in [[Deutschland]] folgte man dieser Entwicklung. Es kamen die [[Bancozettel]] in Umlauf, wodurch die Zahlungsmittelknappheit behoben wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während in England die Privatnotenbanken klein blieben, war es in [[Schottland]] anders. Mit der [[Bank of Scotland]] (gegründet 1695), der [[Royal Bank of Scotland]] (gegründet 1727) und der [[British Linen Company]] (gegründet 1746) entstanden große Privatnotenbanken, die bis heute bestehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Geld#Geschichte des Geldes|titel1=Geschichte des Geldes|Banknote#Geschichte der Banknote|titel2=Geschichte der Banknote}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 19. Jahrhundert ===&lt;br /&gt;
Die Entwicklung der Privatnotenbanken wurde durch die englische Notenbank-Gesetzgebung, die [[Bank Charter Act|Peel'sche Bankakte]] von 1844, unterbrochen. Damit ist die Befugnis der Ausgabe von Banknoten für [[Wales]] und [[England]] per Gesetz auf die Bank of England übergegangen, wodurch das [[Pfund Sterling|Britische Pfund]] [[gesetzliches Zahlungsmittel]] wurde und die Emittierung von Banknoten auf eine staatliche Notenbank fiel. Neue Privatnotenbanken wurden nicht mehr lizenziert. Der Notenumlauf der bestehenden Privatnotenbanken wurde auf das Volumen von 1844 beschränkt. Von den ursprünglich über 4000 Notenbanken bestanden 1844 nur noch 300.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Peel'schen Bankakt breitete sich auch in den jeweiligen Staaten Europas ein [[Währungsmonopol]] aus, sodass eine oder mehrere privilegierte, staatlich beaufsichtigte Banken oder [[Staatsbank]]en diese Aufgabe übernahmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Deutschland kam es Mitte der 1850er Jahre zu einer wahren Gründungswelle von Privatnotenbanken. Während es 1851 neun Notenbanken in Deutschland gab, stieg die Zahl 1856 auf 19, 1857 auf 29 und erreichte 1875 mit 33 einen Höhepunkt.&amp;lt;ref&amp;gt;Fengler, 1992, S. 20–23.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Reichsgründung 1871 verloren die Gliedstaaten des Reiches ihr Gesetzgebungsrecht in Bezug auf das Geldwesen. Die [[Banknotensperrgesetz]]e vom 27. März und 16. Juni 1870 regulierten die bisher ungehinderte Ausgabe von Privatbanknoten&amp;lt;ref&amp;gt;BGBl. 1870, S. 51–52 vom 27. März 1870 [https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Norddeutsches_Bundesgesetzblatt_1870_007_051.jpg]&amp;lt;/ref&amp;gt; sowie die Ausgabe von Papiergeld mit geringem Nennwert&amp;lt;ref&amp;gt;BGBl. 1870, S. 507–508 vom 16. Juni 1870 [https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Norddeutsches_Bundesgesetzblatt_1870_033_507.jpg]&amp;lt;/ref&amp;gt; in den jeweiligen Landeswährungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch das Gesetz vom 4. Dezember 1871&amp;lt;ref&amp;gt;[https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Deutsches_Reichsgesetzblatt_1871_047_404.jpg RGBl. 1871, S. 404–406 vom 4. Dezember 1871]&amp;lt;/ref&amp;gt; wurde mit der [[Reichsgoldmünze]] der Goldgehalt der neuen Währung ''Mark'' festgelegt und dieser durch das [[Münzgesetz (Deutsches Reich)|Münzgesetz]] vom 9. Juli 1873&amp;lt;ref&amp;gt;[[s:Münzgesetz|Münzgesetz]] und [https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Deutsches_Reichsgesetzblatt_1873_022_233.jpg RGBl. 1873, S. 233–240 vom 9. Juli 1873]&amp;lt;/ref&amp;gt; auf alle Landeswährungen (Gulden, Thaler etc.) angewendet. Die Mark wurde zum 1. Januar 1876 im gesamten Reichsgebiet eingeführt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Deutsches_Reichsgesetzblatt_1875_027_303.jpg RGBl. 1875 S. 303 vom 22. September 1875]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Bankgesetz]] vom 14. März 1875&amp;lt;ref&amp;gt;[[s:Bankgesetz|Bankgesetz]] RGBl. 1875, S. 177–198 vom 14. März 1875 [https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Deutsches_Reichsgesetzblatt_1875_015_177.jpg] und auf [[Wikisource]]&amp;lt;/ref&amp;gt; wurde mit §&amp;amp;nbsp;61 festgelegt, dass die [[Preußische Bank]] als größte Privatnotenbank an das Deutsche Reich abgetreten wird&amp;lt;ref&amp;gt;[https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Deutsches_Reichsgesetzblatt_1875_018_215.jpg RGBl. 1875, S. 215–218 vom 18. Mai 1875]&amp;lt;/ref&amp;gt; und diese künftig unter dem Namen [[Reichsbank]] die Nationalbank des Staates darstellt. Des Weiteren wurde allen bestehenden Privatnotenbanken weiterhin das Recht zugebilligt, in begrenztem Umfang eigene Banknoten zu emittieren.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Deutsches_Reichsgesetzblatt_1875_015_198.jpg Anlage zu § 9 des Bankgesetzes vom 14. März 1875]&amp;lt;/ref&amp;gt; Auf dieses Anrecht verzichteten innerhalb des Jahres 1875 jedoch dreizehn Privatnotenbanken.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Deutsches_Reichsgesetzblatt_1876_008_124.jpg Bekanntmachung RGBl. 1876, S. 124 vom 1. April 1876]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Deutsche Privatnotenbanken ===&lt;br /&gt;
Vor Erlass des Bankgesetzes vom 14. März 1875 existierten im [[Deutsches Kaiserreich|Deutschen Kaiserreich]] 33 Privatnotenbanken, die überwiegend im Zeitraum 1850 bis 1860 gegründet worden waren. Sie durften Banknoten im eigenen Namen emittieren. Durch das Bankgesetz ging aus der Preußischen Notenbank die staatliche [[Reichsbank]] hervor. Da diese sich zum dominierenden Institut entwickelte, schrumpfte die Zahl der konkurrierenden privaten Notenbanken bis 1878 wieder auf 17 Institute. Den [[Statistisches Jahrbuch für die Bundesrepublik Deutschland#Publikationen|statistischen Jahrbüchern]] können deren Jahresbilanzen entnommen werden. Den Beginn des 20.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts überlebten noch sieben Notenbanken. Nach der [[Deutsche Inflation 1914 bis 1923|Hyperinflation von 1923]] wurde durch [[Privatnotenbankgesetz]] von 1924 deren Auflösung zum Ende des Jahres 1934 verfügt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe5&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Privatnotenbank&lt;br /&gt;
! Sitz&lt;br /&gt;
! Staat&lt;br /&gt;
! Gründung&lt;br /&gt;
! Ende des Ausgabeprivilegs&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Preußische Bank]] || [[Berlin]] || [[Königreich Preußen]] || 1856 || 1875, danach als [[Reichsbank]] Berlin&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Pommersche Landschaft#Verwandte Einrichtungen|Ritterschaftliche Privatbank in Pommern]] || [[Stettin]] || Königreich Preußen || 1824 || 1875&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Städtische Bank in Breslau]] || [[Breslau]] || Königreich Preußen || 1848 ||  1893&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Bank des Berliner Kassenvereins]] || Berlin || Königreich Preußen || 1850 || 1876&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Kölnische Privatbank]] || [[Köln]] || Königreich Preußen || 1855 || 1886&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Magdeburger Privatbank]] || [[Magdeburg]] || Königreich Preußen || 1856 || 1890&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Danziger Privat-Actien-Bank]] || [[Danzig]] || Königreich Preußen || 1856 || 1890&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Provinzial-Aktien Bank in Posen]] || [[Posen]] || Königreich Preußen || 1857 ||1890&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Kommunalständische Bank für die preußische Oberlausitz]] || [[Görlitz]] || Königreich Preußen || 1866 || 1875&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Frankfurter Bank]] || [[Frankfurt am Main]] || Königreich Preußen || 1854 || 1901&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Homburger Bank|Landgräflich Hessische Landesbank Bad Homburg]] || [[Bad Homburg vor der Höhe|Bad Homburg]] || Königreich Preußen || 1854 || 1876&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Hannoversche Bank]] || [[Hannover]] || Königreich Preußen || 1856 || 1889&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Braunschweigische Bank]] || [[Braunschweig]] || [[Herzogtum Braunschweig]] || 1853 || 1905&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Bayerische Notenbank]] || [[München]] || [[Königreich Bayern]] || 1834 || 1934&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Sächsische Notenbank]] || [[Dresden]] || [[Königreich Sachsen]] || 1865 || 1934&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Leipziger Bank]] || [[Leipzig]] || Königreich Sachsen || 1839 || 1875&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Chemnitzer Stadtbank]] || [[Chemnitz]] || Königreich Sachsen || 1858 || 1890&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Leipziger Kassenverein]] || Leipzig || Königreich Sachsen || 1867 || 1890&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Weimarische Bank]] || [[Weimar]] || [[Großherzogtum Sachsen-Weimar-Eisenach]] || 1853 || 1875&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Württembergische Notenbank]] || [[Stuttgart]] || [[Königreich Württemberg]] || 1871 || 1934&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Badische Bank]] || [[Mannheim]] || [[Großherzogtum Baden]] || 1870 || 1934&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Bank für Süddeutschland in Darmstadt]] || [[Darmstadt]] || [[Großherzogtum Hessen]] || 1855 || 1902&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Rostocker Bank]] || [[Rostock]] || [[Großherzogtum Mecklenburg-Schwerin]] || 1850 || 1877&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Oldenburgische Landesbank#Die ersten Jahre|Oldenburgische Landesbank]] || [[Oldenburg (Oldenburg)|Oldenburg]] || [[Oldenburg (Land)|Großherzogtum Oldenburg]] || 1869 || 1875&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Mitteldeutsche Creditbank|Mitteldeutsche Creditbank in Meiningen]] || [[Meiningen]] || [[Herzogtum Sachsen-Meiningen]] || 1856 || 1875&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Privatbank in Gotha]] || [[Gotha]] || [[Herzogtum Sachsen-Coburg-Gotha]] || 1856 || 1875&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Anhalt-Dessauische Landesbank]] || [[Dessau]] || [[Herzogtum Anhalt]] || 1847 || 1875&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Thüringische Bank]] || [[Sondershausen]] || [[Fürstentum Schwarzburg-Sondershausen]] || 1856 || 1875&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Geraer Bank#Geschichte|Geraer Bank]] || [[Gera]] || [[Reuß jüngere Linie|Fürstentum Reuß]] || 1855 || 1875&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Niedersächsische Bank zu Bückeburg]] || [[Bückeburg]] || [[Fürstentum Schaumburg-Lippe]] || 1856 || 1875&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Lübecker Privatbank]] || [[Lübeck]] || [[Hansestadt Lübeck]] || 1820 || 1875&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Kommerzbank in Lübeck]] || Lübeck || Hansestadt Lübeck || 1856 || 1886&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Bremer Bank#Geschichte der Bank|Bremer Bank]] || [[Bremen]] || [[Bremen|Hansestadt Bremen]] || 1856 || 1889&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Deutsch-Asiatische Bank]] war die Privatnotenbank des deutschen Schutzgebietes [[Kiautschou]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Reichsbank]] behielt bis zum [[Privatnotenbankgesetz]] von 1924 ein Banknotenprivileg im Deutschen Reich, nach 1934 erhielt sie das Banknotenmonopol im Dritten Reich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 20. und 21. Jahrhundert ===&lt;br /&gt;
Von den 1844 noch 300 bestehenden Notenbanken existierten 1901 noch 60 in England. 1921 beendete die letzte Privatnotenbank dort die Herausgabe von Banknoten. Nun bestanden im Vereinigten Königreich noch 9 schottische und 5 irische Privatnotenbanken.&amp;lt;ref&amp;gt;Willi Albers (Hrsg.): ''Handwörterbuch der Wirtschaftswissenschaft'' (HdWW). Band 5. 1980, ISBN 3525102569, S. 329 ff. [http://books.google.de/books?id=UyChAq72vd4C&amp;amp;printsec=frontcover#v=onepage&amp;amp;q&amp;amp;f=false (online)].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Ende des Kaiserreiches 1918 bestanden nur noch vier Privatnotenbanken in Deutschland: die [[Bayerische Notenbank]] in München, die [[Badische Bank]] in Mannheim, die [[Sächsische Notenbank]] in Dresden und die [[Württembergische Notenbank]] in Stuttgart. Zur Regelung der Rechtsstellung dieser Banken wurde das [[Privatnotenbankgesatz]] vom 30.&amp;amp;nbsp;August 1924 erlassen.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://alex.onb.ac.at/cgi-content/alex?aid=drb&amp;amp;datum=1924&amp;amp;page=272&amp;amp;size=45 Privatnotenbankgesetz vom 30. August 1924, in RGBl. II, 1924, Nr. 32, S.246 ff]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der [[Machtergreifung]] der [[NSDAP|Nationalsozialisten]] wurde das Notenprivileg dieser Banken aufgehoben. Formal wurde dabei ein Kündigungsrecht nach Ablauf von 10 Jahren aus dem Gesetz von 1924 genutzt, so dass die Banken zum 31. Dezember 1934 ihre Notengeschäfte einstellen mussten. Die Banknoten wurden bis Ende 1936 eingezogen und durch Reichsbanknoten ersetzt. Damit endete in Deutschland die Geschichte der Privatnotenbanken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Währungsmonopol]] wurde weltweit fast ausnahmslos nur noch Notenbanken in nicht-privater Trägerschaft zugeteilt. Eine dieser Ausnahmen ist das [[Vereinigtes Königreich|Vereinigte Königreich]], wo bis heute drei [[Schottland#Wirtschaft|schottische]] Banken und vier [[Nordirland|nordirische]] Banken noch das Recht haben, eigene Banknoten herauszugeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Heutige Situation ==&lt;br /&gt;
Auch heute noch sind eine Reihe von Zentralbanken ganz oder teilweise im Besitz von Privaten. Dies ist jedoch Scheineigentum, da die Eigentümer in Bezug auf die hoheitlichen Aufgaben und die Fragen der Geldschöpfung ihre Eigentümerrechte nicht wahrnehmen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die [[Banca d’Italia]] gehört 60 Aktionären (Banken und Versicherungen). Größte Aktionäre sind [[Intesa Sanpaolo]] (30,34 %) und [[Unicredit]] (22,11 %).&lt;br /&gt;
* Die [[Schweizerische Nationalbank]] ist eine börsennotierte Aktiengesellschaft. Mehr als die Hälfte der Namensaktien gehören jedoch [[Kanton (Schweiz)|Kanton]]en und [[Kantonalbank]]en.&lt;br /&gt;
* Die US-amerikanische [[Federal Reserve System|Fed]] hat private Anteilseigner: Die zwölf regionalen Reserve Banks sind teilweise im Besitz ihrer Mitglieder, der amerikanischen Geschäftsbanken.&amp;lt;ref&amp;gt;Zentralbanken als Aktiengesellschaften; in: FAZ vom 23. November 2013, S. 14&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Die Banknoten des [[Hongkong-Dollar]]s werden von zwei privaten Banken ([[Standard Chartered Bank]] und [[HSBC]]) sowie der staatlichen [[Bank of China]] ausgegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wissenschaftliche Diskussion ==&lt;br /&gt;
Einige Wissenschaftler argumentieren für die Realisierung eines [[Free Banking]]. Sie fordern einen Verzicht auf staatliche [[Bankenregulierung]] und die Regulierung der Geschäfts- und Notenbanken durch marktwirtschaftlichen Wettbewerb und unabhängige private Institutionen (z.&amp;amp;nbsp;B. [[Verbraucherschutz]]organisationen). In der Konsequenz würde dies die unbeschränkte Zulassung von Privatnotenbanken ermöglichen. Diese Position ist in der Wirtschaftswissenschaft eine klare Minderheitenposition.&amp;lt;ref&amp;gt;Melvin W. Reder, ''Economics: The Culture of a Controversial Science''. The University of Chicago Press, 1999, ISBN 0-226-70609-5, S. 253.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste der Notenbanken in Indien]]&lt;br /&gt;
* [[Liste der Notenbanken in China]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Karl Erich Born]]: ''Die Entwicklung der Banknote vom „Zettel“ zum gesetzlichen Zahlungsmittel.'' In: [[Akademie der Wissenschaften und der Literatur]] (Hrsg.): ''Abhandlungen der Geistes- und sozialwissenschaftlichen Klasse.'' Nr. 1. 1972.&lt;br /&gt;
* Heinz Fengler: ''Geschichte der deutschen Notenbanken vor Einführung der Mark-Währung.'' Gietl, Regenstauf 1992, ISBN 3-924861-05-6.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Externe Links ==&lt;br /&gt;
{{Wikisource|Geld#Bankwesen|Geld}}&lt;br /&gt;
* [http://www.finanz-lexikon.de/zettelbank_3793.html Artikel in Finanz-Lexikon zu Zettelbank]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kreditinstitutstyp]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zentralbank| Privatnotenbank]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Währung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>C1ph4</name></author>
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