Decentraland: Unterschied zwischen den Versionen

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== Rezensionen ==
== Rezensionen ==


Im März 2020 schrieb Luke Winkie für ''[[PC Gamer]]'', das Spiel sei "ruckelig", nannte diverse Softwarefehler (Bugs) und "brutal lange Ladezeiten". Ferner wurden Komplettabbrüche rund um das hauseigene Kryptogeld-System zu MANA und den diversen Authentifizierungen moniert. Winkie beschrieb die Plattform als "stark-libertär" (US-spezifisch) und meinte "''Decentraland'' ist ein wahrhaft faszinierendes Konzept. Man schält sich von Hülle zu Hülle wie bei einer Zwiebel und gibt einen der Fieberträume von [[Ayn Rand]] frei, alles aufgebaut grafisch wie ''[[Roblox]]''-Texturen".<ref name=winkie/>
Im März 2020 schrieb Luke Winkie für ''[[PC Gamer]]'', das Spiel sei "ruckelig", nannte diverse Softwarefehler (Bugs) und "brutal lange Ladezeiten". Ferner wurden Komplettabbrüche rund um das hauseigene Kryptogeld-System zu [[Mana]] und den damit verbundenen Authentifizierungen moniert. Winkie beschrieb die Plattform als "stark-libertär" (US-spezifisch) und meinte, "''Decentraland'' ist ein wahrhaft faszinierendes Konzept. Man schält sich von Hülle zu Hülle wie bei einer Zwiebel und gibt einen der Fieberträume von [[Ayn Rand]] frei, alles aufgebaut grafisch wie ''[[Roblox]]''-Texturen".<ref name=winkie/>


Laut Eric Ravenscraft vom Magazin ''[[Wired (magazine)|Wired]]'' ist die genaue Aktivität auf der Plattform unklar, die Welt zumeist leer und mit etwa 1600 gleichzeitigen Usern im Jahr 2021; eine Anzahl die eingeloggt, aber inaktive Nutzerinnen und Nutzer bereits beinhalten könnte.<ref name="ravenscraft 2021"/> Ravenscraft schrieb, ''Decentraland'' sei fehlerbehaftet ("buggy") und spärlich moderiert.<ref name="ravenscraft 2021"/> Manche Nutzer hätten NFTs mit diskriminierenden Abkürzungen kreiert, zu einem gewissen Zeitpunkt war einmal der Alias "[[Jews|Jew]]" für $362.000 zum Verkauf angeboten worden.<ref name="ravenscraft 2021"/> Neben der gemeinsamen Meinung der Community den Namen "[[Adolf Hitler|Hitler]]" auf die Liste der Verbannten Namen zu setzen, gab es durch das Voting über die [[decentralized autonomous organization]]s (DAO) und dort hinterlegten [[Smart Contracts]] nicht zur Ausführung.<ref name="ravenscraft 2021"/> Ravenscraft sagte ferner im aktuellen Zustand erinnere ihn das Spiel an ein [[early access]]-Videospiel, also überhaupt nicht technisch ausgereift.<ref name="ravenscraft 2021" />
Laut Eric Ravenscraft vom Magazin ''[[Wired (magazine)|Wired]]'' ist die genaue Aktivität auf der Plattform unklar, die Welt zumeist leer mit etwa 1600 gleichzeitigen Usern im Jahr 2021; eine Anzahl die eingeloggte, aber inaktive Nutzerinnen und Nutzer bereits beinhalten könnte.<ref name="ravenscraft 2021"/> Ravenscraft schrieb, ''Decentraland'' sei fehlerbehaftet ("buggy") und spärlich moderiert.<ref name="ravenscraft 2021"/> Manche Nutzer hätten NFTs mit diskriminierenden Abkürzungen kreiert, zu einem gewissen Zeitpunkt war einmal der Alias "[[Jews|Jew]]" für $362.000 zum Verkauf angeboten worden.<ref name="ravenscraft 2021"/> Neben der gemeinsamen Meinung der Community den Namen "[[Adolf Hitler|Hitler]]" auf die Liste der Verbannten Namen zu setzen, kam es durch das Voting über die [[Decentralized Autonomous Organization]]s ([[DAO]]) und dort hinterlegten [[Smart Contracts]] nicht zur Ausführung.<ref name="ravenscraft 2021"/> Ravenscraft sagte ferner im aktuellen Zustand erinnere ihn das Spiel an ein [[early access]]-Videospiel, also überhaupt nicht technisch ausgereift.<ref name="ravenscraft 2021" />


Im Januar 2022 wurde ein Kurzvideo eines Rave in ''Decentraland'' auf [[Twitter]] durch deny DJ Alex Moss veröffentlicht. Das Kurzvideo ging viral und wurde vielfach über soziale Medien parodiert.<ref>{{cite news |last1=Alston |first1=Harry |title=I Spent A Day In Decentraland's NFT Metaverse So You Don't Have To |url=https://www.thegamer.com/decentraland-nft-metaverse/ |access-date=24 January 2022 |work=TheGamer |date=20 January 2022}}</ref><ref name="mercado">{{cite news |last1=Mercado |first1=Mia |title=Here's What a Metaverse Rave Is Like, I Guess |url=https://www.thecut.com/2022/01/decentraland-metaverse-rave.html |access-date=24 January 2022 |work=[[The Cut (website)|The Cut]] |publisher=[[New York Magazine]] |date=20 January 2022 |language=en-us}}</ref><ref>{{cite news |last1=Ross |first1=Gemma |title=Reviews are in for the metaverse 'rave' — they are not good |url=https://mixmag.net/read/crypto-nft-metaverse-rave-reviews-news/ |access-date=24 January 2022 |work=[[Mixmag]] |date=21 January 2022}}</ref><ref name="Zwiezen">{{cite news |last1=Zwiezen |first1=Zack |title=NFT Bro's 'Metaverse' Rave Looks Boring, Dead |url=https://www.kotaku.com.au/2022/01/nft-bros-metaverse-rave-looks-boring-dead/ |access-date=24 January 2022 |work=Kotaku Australia |date=20 January 2022 |language=en-AU}}</ref> Zack Zwiezen schrieb für das Geek-Magazin ''[[Kotaku]]'', dass das Kurzvideo ihn unangenehm an ähnliche virtuelle Konzerte und Parties erinnere, und zwar aus ''[[AdventureQuest 3D]]'', ''[[Fortnite]]'', ''[[Roblox]]'', und ''[[VR Chat]]''. Er beschrieb das Aussehen des Spiels ähnlich "einem fiktionalen Spiel, das innerhalb weniger Stunden zusammengeschustert wirkt, inspiriert durch CSI:WhateverCity, allerdings in welchem die Ermittler versuchen einen Mord zu lösen, der in einer "neuen" und "populären" Onlinewelt geschieht."<ref name="Zwiezen"/> Nachdem Jason Koebler von ''[[Vice Media|Vice]]'' mit Kurzvideo in Berührung gekommen war, untersuchte er weitere Raves auf der Plattform und beschrieb die Erfahrung als meist leer und voller technischer Softwarefehler.<ref name="koebler">{{cite news |last1=Koebler |first1=Jason |title=Was the Viral Metaverse Rave Fun? An Investigation |url=https://www.vice.com/en/article/v7d3kj/was-the-viral-metaverse-rave-fun-an-investigation |access-date=24 January 2022 |work=Motherboard |publisher=Vice |date=20 January 2022 |language=en}}</ref>
Im Januar 2022 wurde ein Kurzvideo eines Rave in ''Decentraland'' auf [[Twitter]] durch den DJ Alex Moss veröffentlicht. Das Kurzvideo ging viral und wurde vielfach über soziale Medien parodiert.<ref>{{cite news |last1=Alston |first1=Harry |title=I Spent A Day In Decentraland's NFT Metaverse So You Don't Have To |url=https://www.thegamer.com/decentraland-nft-metaverse/ |access-date=24 January 2022 |work=TheGamer |date=20 January 2022}}</ref><ref name="mercado">{{cite news |last1=Mercado |first1=Mia |title=Here's What a Metaverse Rave Is Like, I Guess |url=https://www.thecut.com/2022/01/decentraland-metaverse-rave.html |access-date=24 January 2022 |work=[[The Cut (website)|The Cut]] |publisher=[[New York Magazine]] |date=20 January 2022 |language=en-us}}</ref><ref>{{cite news |last1=Ross |first1=Gemma |title=Reviews are in for the metaverse 'rave' — they are not good |url=https://mixmag.net/read/crypto-nft-metaverse-rave-reviews-news/ |access-date=24 January 2022 |work=[[Mixmag]] |date=21 January 2022}}</ref><ref name="Zwiezen">{{cite news |last1=Zwiezen |first1=Zack |title=NFT Bro's 'Metaverse' Rave Looks Boring, Dead |url=https://www.kotaku.com.au/2022/01/nft-bros-metaverse-rave-looks-boring-dead/ |access-date=24 January 2022 |work=Kotaku Australia |date=20 January 2022 |language=en-AU}}</ref> Zack Zwiezen schrieb für das Geek-Magazin ''[[Kotaku]]'', dass das Kurzvideo ihn unangenehm an ähnliche virtuelle Konzerte und Parties erinnere, und zwar aus ''[[AdventureQuest 3D]]'', ''[[Fortnite]]'', ''[[Roblox]]'', und ''[[VR Chat]]''. Er beschrieb das Aussehen des Spiels ähnlich "einem fiktionalen Spiel, das innerhalb weniger Stunden zusammengeschustert wirkt, inspiriert durch ''"CSI:WhateverCity"'', allerdings in welchem die Ermittler versuchen einen Mord zu lösen, der in einer "neuen" und "populären" Onlinewelt geschieht."<ref name="Zwiezen"/> Nachdem Jason Koebler von ''[[Vice Media|Vice]]'' mit dem Kurzvideo in Berührung gekommen war, untersuchte er weitere Raves auf der Plattform und beschrieb die Erfahrung als meist leer und voller technischer Softwarefehler.<ref name="koebler">{{cite news |last1=Koebler |first1=Jason |title=Was the Viral Metaverse Rave Fun? An Investigation |url=https://www.vice.com/en/article/v7d3kj/was-the-viral-metaverse-rave-fun-an-investigation |access-date=24 January 2022 |work=Motherboard |publisher=Vice |date=20 January 2022 |language=en}}</ref>


Im Januar 2022 schrieb Zachariah Kelly für ''[[Gizmodo]]'', nachdem er eine virtuelle Version des [[Melbourne Park]] der [[Australian Open]] auf der Plattform ''Decentraland'' gesehen hatte, das Tennisturnier [[Australian Open]] zu unterstützen. Kelly hob die generierten 3D-Modelle des Projekts hervor, sowie die Möglichkeit der Plattform unabhängig in einem Webbrowser zu laufen, allerdings bemängelte er die Distanzsicht, sowie weitere Fehler, die er "Verklumpung" bezeichnete, sowie eine eher träge Aktivität. Kelly war ebenso von der Nutzung durch Blockchain und NFTs nicht überzeugt.<ref>{{cite news |last1=Kelly |first1=Zachariah |title=So This Is What It's Like Inside the Australian Open's Metaverse |url=https://www.gizmodo.com.au/2022/01/australian-open-metaverse/ |access-date=4 February 2022 |work=Gizmodo Australia |date=17 January 2022}}</ref> Kelly besuchte die virtuelle Welt der Australian Open ein paar Tage später erneut, um über das Abschlusskonzert schreiben zu können. Er sagte seine Erfahrung wurde durch technische Fehler getrübt und kritisierte, dass offizielle Bildmaterialien des Ereignisses aufgenommen durch Drittparteien diese verglichen mit ähnlichen Onlinekonzerten, etwa in ''Fortnite'', in schlechterem Licht gestanden hätten.<ref>{{cite news |last1=Kelly |first1=Zachariah |title=I Tried To Go to a Concert in the Metaverse. It Didn’t Work. |url=https://www.gizmodo.com.au/2022/01/ao-metaverse-concert/ |access-date=4 February 2022 |work=Gizmodo Australia |date=31 January 2022}}</ref>
Im Januar 2022 entschied Zachariah Kelly für ''[[Gizmodo]]'', nachdem er eine virtuelle Version des [[Melbourne Park]] der [[Australian Open]] auf der Plattform ''Decentraland'' gesehen hatte, das Tennisturnier [[Australian Open]] zu unterstützen und darüber zu schreiben. Kelly hob die generierten 3D-Modelle des Projekts hervor, sowie die Möglichkeit der Plattform unabhängig in einem Webbrowser zu laufen; allerdings bemängelte er die Distanzsicht, sowie weitere Fehler, die er als "Verklumpung" bezeichnete, sowie eine eher träge Aktivität. Kelly war ebenso von der Nutzung durch Blockchain und NFTs nicht überzeugt.<ref>{{cite news |last1=Kelly |first1=Zachariah |title=So This Is What It's Like Inside the Australian Open's Metaverse |url=https://www.gizmodo.com.au/2022/01/australian-open-metaverse/ |access-date=4 February 2022 |work=Gizmodo Australia |date=17 January 2022}}</ref> Kelly besuchte die virtuelle Welt der Australian Open ein paar Tage später erneut, um über das Abschlusskonzert schreiben zu können. Er sagte seine Erfahrung wurde durch technische Fehler getrübt und kritisierte, dass offizielle Bildmaterialien des Ereignisses aufgenommen durch Drittparteien diese verglichen mit ähnlichen Onlinekonzerten, etwa in ''Fortnite'', in schlechterem Licht hätten stehen lassen.<ref>{{cite news |last1=Kelly |first1=Zachariah |title=I Tried To Go to a Concert in the Metaverse. It Didn’t Work. |url=https://www.gizmodo.com.au/2022/01/ao-metaverse-concert/ |access-date=4 February 2022 |work=Gizmodo Australia |date=31 January 2022}}</ref>


== Siehe auch ==
== Siehe auch ==
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==Externe Links==
==Externe Links==
*{{official|https://decentraland.org/}}
*{{Offizielle Website|https://decentraland.org/}}
*[https://github.com/decentraland/ Source code]
*[https://github.com/decentraland/ Source code]



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